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Ehrenamt des Monats 2004
Dezember 2004:
Krippenbauer in den kath. Kirchen der Gemeinde Much
November 2004:
Büchereiteam (Öffentliche Bücherei St. Martinus Much)
Oktober 2004:
Kapellenfreunde (Pflege Fatimakapelle Much)
September 2004:
Interessengemeinschaft "Sportplatz Kreuzkapelle / Kranüchel"
August 2004:
Wigand Schmidt (Fitnesstraining der Freiwilligen Feuerwehr Much)
Juli 2004:
Ortsverein Marienfeld (Dorfvereinshaus Marienfeld)
Juni 2004:
Ramon Kukla und Kay Berger (Systembetreuung Grundschule Klosterstraße)
Mai 2004:
Interessengemeinschaft der Eltern und Kinder des Neubaugebietes Reichenstein
April 2004:
Mucher Jungschützen, Eheleute Spiegelhoff und Hans Fehr (Pflege des Mucher Dorfweihers)
März 2004:
Organisation des Benefizturnieres des VFR Marienfeld
Februar 2004:
Andreas Weber (25 Jahre ehrenamtliches Engagement bei den Johannitern)
Januar 2004:
Aktion Nachbarschaftshilfe e.V. (Seniorenbegegnungsstätte)



Dezember 2004:
Krippenbauer in den kath. Kirchen der Gemeinde Much
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Wenn man in der Weihnachtszeit die katholischen Kirchen in der Gemeinde Much besucht, sind dort überall wunderschöne Krippen aufgebaut.

Hetzenholz
Die Krippe in Hetzenholz wird schon seit den 70er Jahren von den Mitgliedern des Kirchenchores Hetzenholz gebaut. Jedes Jahr treffen sich ca. 12 Leute, um die Kirche weihnachtlich zu schmücken.
Die Krippe mit Figuren ist ca. 50 Jahre alt. Sie wurde nach dem Krieg angeschafft und Ende der 70er Jahre restauriert. In den letzten Jahren ergänzte man die Krippe mit neueren Figuren; den Krippenbauern gefallen die "alten" Figuren allerdings weitaus besser. Zusätzlich zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit zur Weihnachtszeit engagieren sich die Männer aus dem Kirchenchor Hetzenholz auch ansonsten sehr stark: sie pflegen die Kirche und das Jugendheim, machen es winterfest und halten die Außenanlagen in Ordnung.

Kreuzkapelle
Seit 1987 bauen Otto Kempen, Eckhard Müller, Kunibert Müller, Helmut Siebel und Hermann Wilbrand die Krippe in der Kirche in Kreuzkapelle. Seit diesem Jahr ist erstmalig Franz-Josef Jürgens dabei, der in Zukunft die Nachfolge von Hermann Wilbrand übernehmen möchte. Die Figuren stellen nach Fertigstellung der Krippe Liesel Heßling und Hedwig Wilbrand in die Krippe. Der Stall wurde 1987 geschaffen von Helmut Siebel und Josef Krawinkel (mittlerweile verstorben). Die Krippe kann in Kreuzkapelle erst nach dem 4. Advent aufgebaut werden, da in der Vorweihnachtszeit ein weißes Haus mit dem Spruch "Der Engel des Herrn brachte Maria die frohe Botschaft" an dieser Stelle steht. Abgebaut wird die Krippe nach Maria Lichtmess Anfang Februar.

Marienfeld
Seit Ende der 80er Jahre treffen sich viele ehrenamtliche Helfer und Helferinnen in der Kirche in Marienfeld, um diese weihnachtlich zu gestalten. Stellvertretend für die fleißigen Helfer der letzten Jahre können in diesem Jahr genannt werden: Martin Blumenthal, Ulrike Fein, Karl-Josef Haas, Bastienne und Dieter Herkenrath, Franz-Josef Kraus, Karl-Josef Knipp, Dietmar Krimmel, Herbert Kunert, Doris Laub, Achim Radermacher, Reinald Schmitz, Roswitha Schwark und Christof Siebert.

1997 wurde der Stall komplett neu in "Leichtbauweise" aus Eiche gebaut. Die Materialien werden das ganze Jahr über im Keller gelagert. Jedes Jahr treffen sich die Helferinnen und Helfer am letzten Wochenende vor Weihnachten, um gemeinsam die Kirche weihnachtlich zu schmücken. In der Krippe in Marienfeld steht eine Spieluhr. Wenn Geld eingeworfen wird, werden 2 Melodien gespielt: "Oh, du fröhliche" und "Stille Nacht" und das Lagerfeuer brennt. Die Krippenfiguren aus Ton sind schon viele Jahre im Einsatz.

Much
In diesem Jahr haben Hermann-Josef Kolhagen (seit 2002), Willi Kraus (seit 1984), Hans-Josef Schlimbach (seit 2001), Hans-Josef Stommel (seit 2001) und Helmut Stommel (seit 1976) die Krippe aufgebaut. In der Vergangenheit haben noch Georg Bohnen, Wilmar Effertz und Hermann Krütt viele Jahre mitgeholfen.

Die Holzstümpfe sind weit über 100 Jahre alt, lagern das ganze Jahr über in Gerlinghausen und werden von Theo Rettler zur Kirche gefahren. Die Krippe musste in diesem Jahr vergrößert werden, da sie durch Ochs und Esel, die neu angeschafft wurden, zu klein geworden war. Die Mucher Krippenbauer haben in diesem Jahr wieder den Birkenstall aufgebaut. Die Krippenfiguren werden von Lutzi Zimmer und Erna Idell angezogen und in die Krippe gestellt. Die Kleidung der Figuren hat Pastor Esser 1964 angeschafft. Die Krippe bleibt 6 Wochen in der Kirche stehen und danach treffen sich die ehrenamtlichen Helfer wieder zum Abbau.

Wellerscheid
Die Krippenbauer aus Wellerscheid haben sich in den vergangenen Jahren viele Krippen angeguckt, um neue Ideen oder Anregungen zu erhalten. Seit 30 Jahren wird die Krippe von Josef Eikamp, Hans-Josef Slange und den Eheleuten Heinz und Hedwig Vollmar, wobei Hedwig die Männer bestens mit Plätzchen und Reibekuchen versorgt, gebaut.

Schon nach dem Krieg wurde die Krippe von Mitgliedern des Kirchenchores hergestellt, dies konnte bis heute fortgesetzt werden. Der Stall wurde vor 5 Jahren neu gezimmert. In den kommenden Jahren soll ständig zwischen einer Wurzelkrippe und dem Stall gewechselt werden. Josef Eikamp schnitzte 1998 Ochs, Esel und 2 Schafe, um die vorhandenen Figuren zu ergänzen. Im letzten Jahr war es ein Kamel und in diesem Jahr kommt ein Kameltreiber hinzu. Beim Abbau sagen sie immer, dass es sich gar nicht lohnt, die Krippe abzubauen, da ein Jahr immer so schnell um ist.

"Die Kirchengemeinde ist stolz und froh so viele ehrenamtliche Helfer und Helferinnen zu haben, die die Kirchen zur Weihnachtszeit mit Krippen, Weihnachtsbäumen und vielen anderen Dingen so schön schmücken", so Pastor Max Offermann.

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November 2004:
Büchereiteam (Öffentliche Bücherei St. Martinus Much)
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Viele kennen die Öffentliche Bücherei St. Martinus Much auf dem Kirchplatz und erfreuen sich an dem reichhaltigen Angebot, bei dem sie interessante Medien kostenlos ausleihen können. Wer weiß aber, dass die MitarbeiterInnen der Bücherei ihre Arbeit ehrenamtlich erbringen? Das werden wohl die wenigsten vermutet haben, so dass es auch an der Zeit ist, dafür einmal Danke zu sagen.
Büchereiteam
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Büchereiteam
Zu dem ehrenamtlichen Betreuungsteam der Bücherei gehören Monika Erwin, Anna Graß, Heinke Graß, Judith Hülck, Hildegard Langen, Sigrid Lautner, Birgit Ludwig, Thomas Schlimbach, Eva Schröder-Höfgen und Renate Zimmer.

Die Bücherei in Much wurde 1854 das erste Mal urkundlich erwähnt. Seinerzeit gab es die Bücherei nicht als kirchliche und öffentliche Institution, sondern als Verein. Sie nannte sich damals BORROMÄUSVEREIN und war an die Zentralstelle in Bonn angeschlossen. Über diese Zentralstelle wurden auch alle Bücher beschafft. Dies ist sogar heute weitestgehend noch so. 1950 übernahm Herr Gammersbach die Leitung der Bücherei. Jeder der die Bücherei kennt, wird sie sofort mit ihm in Verbindung bringen. Kein Wunder: er hat die Bücherei 47 Jahre geleitet. 1974 gab es Überlegungen, die Katholische Pfarrbücherei aufzulösen und eine gemeindliche Bücherei einzurichten. Dies wurde jedoch wieder verworfen, so dass man heute auf eine 150-jährige Tradition einer Leihbücherei in Much zurückblicken kann. Die Gemeinde unterstützt die Bücherei jährlich mit 0,50 € pro Einwohner.

1996 / 1997 wurde die alte Bücherei von Grund auf neu renoviert und das Obergeschoss kann nun ebenfalls mit genutzt werden. Während der Renovierungsphase lagerte man die Bücherei mit einem kleinen Medienbestand in die Räume des jetzigen Tourismusbüros aus, um so in einem kleinen Rahmen den laufenden Betrieb zu gewährleisten. Der überwiegende Teil der Medien wurde im Jugendheim in der Klosterstraße zwischengelagert. Nach der Renovierung (Wie-dereröffnung am 11.10.1997) können nun die interessierten Besucher auf 2 Ebenen stöbern. Im Erdge-schoss befinden sich Kinderbücher, Spiele, CDs, MCs und Zeitschriften. Im Obergeschoss stehen Romane, Sachbücher, Jugendbücher und Erwachsenenvideos. Insgesamt verwaltet das Büchereiteam mittlerweile über 8.000 Medien. "Viel mehr dürfen es auch nicht werden, da man ansonsten diese Arbeit nicht mehr ehrenamtlich leisten kann", so Teamleiterin Renate Zimmer, die den größten Teil der Öffnungszeiten der Bücherei anwesend ist.

Die Öffnungszeiten sind:
Montag und Mittwoch 17.00 - 19.00 Uhr
Freitag 15.00 - 18.00 Uhr
Samstag und Sonntag 09.30 - 12.00 Uhr

Eva Schröder-Höfgen (seit nun fast 20 Jahren dabei) erinnert an die "alten Zeiten", als nur 3 ehrenamtliche Kräfte die Bücherei führten. Jeder hatte seinen festen Tag in der Woche und abwechselnd wurde am Wochenende Dienst geleistet.

Zu den Öffnungszeiten sind heute ständig 2 Teammitglieder gleichzeitig in der Bücherei. Die Arbeiten kann ein einzelner gar nicht schaffen. Dies kann jeder sicherlich gut nachvollziehen, wenn man alleine die Entwicklung der Ausleihzahlen der letzten Jahre sieht:

1996 14.435 Ausleihen (Beginn der Renovierung)
1997 13.713 Ausleihen (Renovierungszeit)
2000 4.900 Besucher und 14.238 Ausleihen
2003 8.512 Besucher und 22.389 Ausleihen

Zum festen Besucherstamm in der Bücherei gehören schon seit Jahren insgesamt 650 bis 700 Bürgerinnen und Bürger. Gerade in den letzten Jahren zeigt sich, dass verstärkt ausländische Kinder das Angebot stark annehmen, um die deutsche Sprache zu verbessern.

Neben dem Ausleihen stehen noch ein ganze Reihe anderer Aufgaben an: neue Bücher bestellen, alte Bücher aussortieren, Bücher einbinden und Bücher kleben. Diese zusätzlichen Aufgaben sind während der normalen Öffnungszeiten gar nicht zu schaffen, so dass dies noch zusätzlich zu leisten ist. Eva Schröder-Höfgen und Renate Zimmer berichten mit einem Lachen im Gesicht von der Arbeit "Aussortieren von Altbeständen": "Es gibt mehrer Schritte, die wir uns überlegt haben, wann die einzelnen Bücher auszusortieren sind: zum einen die Häufigkeit des Lesens und Ausleihens sowie der Zustand des Buches und zum anderen der so genannte Geruchstest."

Schulführungen finden ebenfalls statt und darüber hinaus werden auch Lesungen veranstaltet. Geplant ist, dass diese Lesungen auch zukünftig in den Räumen der Bücherei stattfinden können. Dafür müssen die Regale noch mit Rollen ausgestattet werden.

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Oktober 2004:
Kapellenfreunde (Pflege Fatimakapelle Much)
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Die Fatimakapelle feiert am 17.10.2004 ihr 50-jähriges Jubiläum. Die Kapellenfreunde Antonius Höller, Werner Ley und Hans Ritter haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Erhalt und die Pflege der Fatimakapelle zu übernehmen. Antonius Höller ist Miterbauer der Kapelle und seit Anfang an um die Kapelle sehr bedacht.
Kapellenfreunde vor der Fatima-Kapelle
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Kapellenfreunde

Die Fatimakapelle verdankt ihre Existenz den dunkelsten Jahren in der jüngeren Geschichte, sie ist eine steingewordene Erinnerung an Leid, Trauer und Verzweiflung des Zweiten Weltkrieges, aber auch Zeichen des Dankes an Gott. Als Dank dafür, dass ihre im Krieg vermissten Söhne Max und Willi heil nach Hause zurück kehrten, ließ Elisabeth Wirges im Jahre 1954 am Ortsrand von Much diese Kapelle bauen, die der Mutter Gottes geweiht und in der Gemeinde Much und darüber hinaus als Fatimakapelle bekannt ist.

An der Gebetsstätte wird aber auch an den Mut mehrerer Männer erinnert, die im Frühjahr 1945 durch geheim gehaltene Gespräche mit den vorrückenden amerikanischen Truppen eine Zerstörung des Dorfes verhinderten. So hat die Fatimakapelle eine doppelte Bedeutung: Neben dem Dank für Gottes Beistand in schwerer Zeit auch gleichzeitig Aufforderung an die heutige Genration, sich für ein friedliches Miteinander einzusetzen. Ausführliche Informationen können dem Faltblatt "Treffpunkt Fatimakapelle" von Hartmut Müller und der Kirchenzeitung (Nr. 38/04 UTO) entnommen werden.

Antonius Höller, Werner Ley und Hans Ritter fühlen sich diesem Anliegen verpflichtet. Seit Jahren kümmern sie sich um die Kapelle und halten dort Ordnung. Zahlreiche Arbeiten erledigen die 3 Freunde gemeinsam Tag für Tag. Sie teilen sich die Arbeiten auf. Morgens wird die Kapelle für die Wanderer aufgeschlossen und die Kerzen angezündet. Am späten Abend kurz vor der Dunkelheit wird die Fatimakapelle wieder abgeschlossen. Darüber hinaus werden die Außenanlagen gepflegt, im letzten Jahr wurde die Kapelle von innen komplett neu gestrichen. Zunächst wurden die Wände von der alten Farbe befreit und dann erfolgte der neue Anstrich.

Zunehmender Vandalismus bereitete den Kapellenfreunden große Sorge und erforderte bauliche Veränderungen an der Fatimakapelle: Ein Eisengitter wurde in der Kapelle angebracht, da vor einigen Jahren die Kapelle verwüstet wurde: Laterne angezündet, Türe und das Innere der Kapelle beschädigt, Wachs auf den Boden gegossen, um nur einige mutwillige Zerstörungen zu nennen. Aus diesem Grund wurde auch der Schließdienst eingerichtet. Für die Kapellenfreunde bedeutet dies natürlich zusätzlichen Aufwand, den sie aber gerne auf sich nehmen, da sie mit Leib und Seele den Erhalt der Fatimakapelle wünschen.

Die Fatimakapelle existiert nun seit 50 Jahren ohne einen sog. Kapellenverein. Allein den seit Jahren in aller Stille sich einsetzenden Kapellenfreunden, insbesondere Antonius Höller, Werner Ley und Hans Ritter hat die Gemeinde es zu verdanken, dass bisher alles so gut um die Fatimakapelle bestellt war. Über die gesamten 50 Jahre haben sich viele Anwohner an der Pflege und Unterhaltung der Kapelle beteiligt. Den Kapellenfreunden steht der Traditionsausschuss der Pfarrgemeinde mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um organisatorische oder finanzielle Dinge geht.

Mit Sorge beobachtet das Trio die zunehmenden Schäden am Bauwerk. Vor allem eine Erneuerung des Daches ist dringend erforderlich. Der letzte Sturmschaden hat viel Unheil angerichtet, so dass das Jubiläumsfest dazu beitragen soll, finanzielle Unterstützung zu bekommen, um die Dachsanierung durchzuführen. Die Kapellenfreunde würden sich auch über jüngere BürgerInnen der Gemeinde Much freuen, die sich in eine Mitarbeit zur Betreuung der Fatimakapelle einbinden ließen. Gemeinsam lässt sich eine solche Arbeit einfach besser meistern.

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September 2004:
Interessengemeinschaft "Sportplatz Kreuzkapelle / Kranüchel"
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Vor ca. 4 Jahren begannen die Planungen, den ehemaligen Sportplatz zwischen Kreuzkapelle und Kranüchel für die Vielzahl von Kindern in den beiden Ortschaften wieder herzurichten, da weder in Kreuzkapelle noch in Kranüchel ein Spielplatz vorhanden ist. An den Planungen, der Durchführung und der Pflege beteiligten sich vor allem Thomas Fischer, Willibert Franken, Andreas Heiden, Andreas Herchenbach, Ralf Nilles, Wolfgang Rappel, Heinz Stracken und Hans-Josef Vollmar:
Gruppenbild der fleißigen Helfer Sportplatz Kreuzkapelle
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Gruppenbild Sportplatz Kreuzkapelle

Vor 60 Jahren gab es in Kreuzkapelle ein Arbeitsdienstlager und auf dem jetzigen Sportplatz wurden Paraden und Übungen durchgeführt. Es handelte sich um einen so genannten Exerzierplatz. Ende der 60er Jahre wurde der Sportplatz durch die Messdiener aus Kreuzkapelle ins Leben gerufen. Es wurde ein großes Spielfeld angelegt, Tore aufgestellt und viele Fußballspiele durchgeführt. Im Anschluss wurde der Platz vom Schützenverein Kreuzkapelle als Kirmesplatz genutzt. Durch die Verlegung von Versorgungsleitungen wurde die damals installierte Drainage zerstört, so dass der Sportplatz viele Jahre ungenutzt blieb.

Vor 4 Jahren sollte ein Hundeplatz entstehen. Die Bürgerinnen und Bürger von Kreuzkapelle und Kranüchel wollten dies nicht hinnehmen und begannen die Planungen für eine Neugestaltung des brach liegenden Platzes. Es wurde nicht lange überlegt, man setzte sich zusammen und entwickelte ein Konzept. Dieses Konzept wurde in der Halle der Familie Fielenbach in Hardt in einer Bürgerversammlung vorgestellt. Nachdem das Konzept vorlag, begannen Anfang 2003 die Arbeiten auf dem Sportplatz: Begradigung des Platzes mit Mutterboden, vertikutieren, Rasen einsäen, 300 m Drainage neu verlegen, Tore aufstellen und eine Umrandung anbringen. Diese Arbeiten konnten nur durch die Hilfe von Sponsoren geleistet werden. Der Sportplatz wurde von Beginn an sehr gut angenommen, so dass die Tore im nächsten Jahr sogar versetzt werden müssen, um die "alte Spielfläche" sich erholen zu lassen.

Die offizielle Einweihung erfolgte am 04.09.2004 durch Pastor Max Offermann. Anlässlich der Einweihung veranstaltete das Gefolge des Kreuzkapeller Dreigestirns 2004/2005 ein Turnier mit 8 Mannschaften. Das erste Turnier auf dem neuen Platz gewann die Mannschaft "Hau-weg" aus Marienfeld. Das Fußballturnier soll auch in Zukunft weiter durchgeführt werden. Im Rahmen des Fußballturniers fand ein Einlagespiel Kreuzkapelle gegen Kranüchel statt, dass Kranüchel erst im Elfmeterschießen mit 7:6 für sich entscheiden konnte.

Für die Revanche im nächsten Jahr wird nun schon wieder fleißig trainiert.

Beeindruckend ist, dass die Begeisterung in den ersten Tagen nach dem Fußballturnier noch weiter zunahm. Es spielten bis zu 60 Kinder und Jugendliche an einem Tag auf dem Sportplatz. Dies ist natürlich für die Initiatoren eine Bestätigung, dass sich der Einsatz für die Kinder gelohnt hat.

Die Interessengemeinschaft sieht ihre Arbeit aber noch nicht als beendet an. Sie hat noch weitere Ideen. Folgende Dinge sind geplant und bereits beantragt: Rollhockey- und Basketballfeld sollen entstehen. Darüber hinaus sollen Spielgeräte aufgestellt werden, um den Kindern auch entsprechend differenzierte Spielmöglichkeiten anbieten zu können. Im vorderen Bereich des Platzes befindet sich der so genannte Brauchtumsplatz, auf dem das Osterfeuer und das Martinsfeuer stattfinden. Der Bereich wurde separat abgetrennt und wird nur für die Brauchtumsveranstaltungen genutzt. Zu erwähnen ist auch noch, dass die Katholische Kirche diese Aktion sehr stark unterstützt, in erster Linie ist hier vor allem Clemens Rieger zu nennen.

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August 2004:
Wigand Schmidt (Fitnesstraining der Freiwilligen Feuerwehr Much)
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Wigand Schmidt ist verheiratet, hat zwei erwachsene Kinder und wohnt in Gibbinghausen.
Wigand Schmidt
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Wigand Schmidt
Seine ehrenamtliche Tätigkeit besteht darin, dass er das Fitnesstraining der Feuerwehr übernommen hat. Insgesamt 20 Feuerwehrleute kommen regelmäßig dienstags und freitags von 18.30 bis 20.00 Uhr zu dem Fitnesstraining auf den Mucher Sportplatz bzw. in die Sülzberghalle.

Alles begann mit einer Anzeige im Mitteilungsblatt der Freiwilligenbörse Much: "Ist die Feuerwehr fit - freut sich der Bürger! Unter diesem Motto wollen die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Much in unser aller Interesse etwas für die Fitness tun. Die Floriansjünger suchen kompetente Hilfe beim Aufbau und natürlich auch bei der Durchführung eines Fitness-Programms. Eine rege Teilnahme wird zugesichert. Wer fühlt sich angesprochen, hier nicht nur etwas für die Feuerwehr zu tun, sondern für uns alle aktiv zu werden."

"Ich habe mich durch diese freundliche Anzeige direkt angesprochen gefühlt. Da ich ein sehr praktisch veranlagter und sportlicher Mensch bin, habe ich mich spontan dazu entschlossen, mich bei der Freiwilligenbörse zu melden, um meine Bereitschaft zu signalisieren", so Wigand Schmidt. Dort war man natürlich sehr froh, dass so schnell ein geeigneter Fitness-Trainer gefunden wurde. Nachdem sich beide Parteien einig waren, direkt mit dem Fitness-Programm zu beginnen, startete man am 19. März in der Sülzberghalle.

Jede Trainingseinheit wird von ihm systematisch vorbereitet, um die Stunden abwechslungsreich zu gestalten. Er geht auf die Bedürfnisse und körperlichen Defizite der Teilnehmer ein, um jedem das Gefühl zu geben, dass er etwas Gutes für seinen Körper gemacht hat. Zur Förderung der körperlichen Fitness besteht in der Halle das Trainingsprogramm aus Aufwärmübungen, Gymnastik mit Geräten und Bällen, Trimm-dich-Parcouren mit Zeitauswertungen, Zirkeltraining und Ball- oder Hockeyspielen zum Ausklang. Auf dem Mucher Sportplatz steht die Förderung der Ausdauer und Kondition im Vordergrund und zwar durch Laufen nach Zeit, km- oder Rundenvorgabe, nach Aufwärmübungen und lockerem Einlaufen. Die Zeiten pro Runde oder km werden systematisch von ihm in Tabellenform aufbereitet, um Vergleiche über den Leistungsstand ziehen zu können. "Die meisten der Feuerwehrleute sind begeistert, dass sie in so kurzer Zeit enorme Fortschritte erzielten", so Wigand Schmidt. Die Leistungssteigerung ist ein enormer Ansporn für die jungen Feuerwehrleute. Wigand Schmidt hofft, dass in Zukunft noch mehr zu den Trainingstagen kommen werden. Auch die eigene körperliche Fitness hält er für sehr wichtig. Dies erkennt man ohne Zweifel an seinem eigenen sportlichen Lebenslauf:

Wigand Schmidt ist bereits seit 1963 ausgebildeter Übungsleiter. Von Hause aus ist er gelernter Turner und er spielte selber noch bis Ende 2003 in der Stadtliga in Dortmund aktiv Volleyball. Im Laufe seiner sportlichen Tätigkeiten erweiterte er die Anzahl der Sportarten Zug um Zug. Heute berichtet er stolz, dass er folgende Sportarten beherrscht: Turnen, Volleyball, Tennis, Squash, Tischtennis, Schwimmen, Rudern, Paddeln, Ski alpin, Skilanglauf, Leichtathle-tik, Volksläufe und Marathon. In diesem Jahr nahm er an einigen Volksläufen in Loope, Ruppichteroth und Bocholt teil, wo er 1. und 3. seiner Altersklasse wurde. Seine persön-lichen Bestzeiten sind für einen 5 km Lauf 19:17 min, für einen 10 km Lauf 29:28 min. und einen Marathon 3:20 Stunden.

Selbst bei einer Kur, wo sich andere erholen wollen, favorisiert er die sog. Mettnau-Kur (Heilung durch Bewegung): zu Beginn der Kur untersucht ein Arzt jeden Patienten auf seine körperliche Fitness, dann wird man in entsprechende Leistungsgruppen eingeteilt und ein Stundenplan wird ausgearbeitet. Diese Leistungsbezogene und homogene Gruppe absolviert vormittags ein festes Sportprogramm und der Nachmittag kann anderweitig genutzt werden. Die Mettnau-Kur hat er bereits 3x durchgeführt. Dort sammelte er auch viele neue Ideen, die er nun in das Trainingsprogramm der Feuerwehr einbringt. Die Feuerwehrleute sind froh, dass sich Wigand Schmidt von der Anzeige im Mitteilungsblatt angesprochen gefühlt hat und sie mit ihm gemeinsam das Ziel erreichen: "Ist die Feuerwehr fit - freut sich der Bürger!".

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Juli 2004:
Ortsverein Marienfeld (Dorfvereinshaus Marienfeld)
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Ende letzten Jahres, genauer gesagt am 28.10.2003, fanden die ersten konkreten Gespräche zwischen der Gemeinde Much und den Ortsvereinen Marienfeld zur Erweiterung der Turnhalle Marienfeld. Es sollte ein Dorf/Vereinshaus angebaut werden. Dann kam aber schnell die Frage auf: "Woher nehmen wir denn die finanziellen Mittel, um ein solches Projekt zu finanzieren?" In den Ortsvereinen wurde nicht lange überlegt und man bot direkt die ehrenamtliche Hilfe an: mindestens 1/3 der Gesamtbaukosten sollen an Eigenleistung erbracht werden. Neben dem Anbau muss auch noch die bestehende Turnhalle saniert werden. Die Ortsvereine haben angeboten, bei der Sanierung der Turnhalle ebenfalls zu helfen, um den geforderten Eigenanteil zu leisten.

Eine große Aufgabe, die sich die Ortsvereine vorgenommen haben, aber heute sieht man, dass es nicht nur Lippenbekenntnisse waren. Sie haben in kürzester Zeit schon Enormes geleistet und sich Tag für Tag an der Baustelle getroffen, um das Dorf-/Vereinshaus für Marienfeld zu realisieren. Für diesen Einsatz können viele spätere Nutzer der Räumlichkeiten schon heute dankbar sein. Denn ohne diese ehrenamtliche Mithilfe könnte in der heutigen Zeit ein solches Projekt nicht umgesetzt werden. Die Gemeinde Much ist stolz auf die fleißigen Ehrenamtler in Marienfeld, die in den vergangenen Jahren schon viel in Eigenregie ehrenamtlich geleistet haben: Sportheimbau und Sportplatzbau.

Nachdem die Gespräche und Planungen abgeschlossen waren, begannen die Männer des MGV und des VFR mit dem ersten Bauabschnitt: in der Turnhalle wurden die Umkleideräume der Mädchen, Jungen und Lehrer neu gestaltet. Zwischenwände wurden gesetzt und Fliesen überputzt. Vorher befanden sich in diesen Räumen ein Umkleideraum und eine Dusche. In Zukunft werden sich dort nur noch Umkleideräume befinden. Im Anschluss wurde eine Staubschutzwand aufgebaut, um die normale Turnhallennutzung zu gewährleisten. Neben dem Schulsport findet hier jeden Tag noch Vereinssport statt.

Nachdem dieser Trakt neu gestaltet wurde, begann der 2. Bauabschnitt: Der jetzige Eingangsbereich wurde verändert. Zahlreiche Wände und Fenster wurden rausgestemmt, Fliesen abgestemmt und neue Wände in Leichtbauweise gesetzt. Es werden in Zukunft ein Behinderten-WC, Toiletten für Damen und Herren sowie ein Duschbereich entstehen. Nachdem die Baugenehmigung vorlag, begann der 3. Bauabschnitt. Die Innenarbeiten (Vorwandinstallatio-nen im Toilettenbereich, Leichtbauwände etc.) werden parallel ebenfalls weiter durchgeführt.

Am 11.06 und 12.06.2004 wurden die Erdarbeiten für das Dorf-/Vereinshaus durchgeführt. Die Gemeinde stellte den Bagger und die ortsansässigen Landwirte stellten ihre Maschinen für den Transport des Erdaushubs zur Verfügung. Im Anschluss wurde die Bodenplatte eingeschalt, die Fundamente gegossen, Kies verteilt, die Bewehrung der Bodenplatte gelegt und die Bodenplatte gegossen. Nun begannen die Vorarbeiten für die Maurerarbeiten: Kanthölzer an den Ecken aufstellen, Höhen messen etc.

Am 05.07.2004 war es dann soweit: Bürgermeister Alfred Haas und Beigeordneter Norbert Büscher kamen zur Grundsteinlegung nach Marienfeld. Trotz regnerischem Wetter ließen sich die Ortsvereine nicht von ihren Arbeiten abhalten. Hier sehen sie einen Teil der fleißigen Helfer vom Männergesangverein und vom VFR Marienfeld, die sich in dem neuen Ein-gangsbereich des 14 x 14 Meter großen Dorf-/Vereinshauses zum Gruppenfoto aufgestellt haben:
Ortsverein Marienfeld
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Ortsverein Marienfeld
Nach Fertigstellung des Rohbaus werden die Arbeiten im Innenbereich fortgesetzt: Fliesen- und Schlitzarbeiten für Strom sind im Anschluss zu erledigen. Darüber hinaus werden die Eigenleistungen bei den Innenarbeiten des neuen Dorf-/Vereinshauses weitergehen: Zwischenwände mauern, Innen- und Außenputz, Fliesenarbeiten usw.

Neben den handwerklichen Arbeiten übernehmen die Ortsvereine auch die Bauleitung und die Statik des Dorf-/Vereinshauses. Alle Beteiligten (Ortsvereine und Gemeinde) erfreuen sich an dieser Zusammenarbeit und warten auf eine Einweihungsparty des Dorf-/Vereinshauses, die für Ende des Jahres geplant ist, um gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre die gute Zusammenarbeit gebührend feiern zu können. Ebenfalls müssen noch die Damen und Herren erwähnt werden, die die Arbeiter mit Essen und Getränken versorgen, um gestärkt an die Arbeiten heranzugehen.

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Juni 2004:
Ramon Kukla und Kay Berger (Systembetreuung Grundschule Klosterstraße)
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In Nordrhein-Westfalen haben Kommunen und das Land ihre Anstrengungen gebündelt, um allen Schülerinnen und Schülern einen erfolgreichen Weg in die durch Medien geprägte Informationsgesellschaft zu ebnen. In der gemeinsamen e-nitiative.nrw (Netzwerk für Bildung) wurden die Voraussetzungen geschaffen, dass im alltäglichen Fachunterricht jeder Schule mit Unterstützung der neuen Medien gelernt und eine umfassende Medienkompetenz vermittelt wird.

Aus diesem Grund wurde auch für alle Mucher Schulen ein Medienentwicklungskonzept geschrieben, dass nun in den nächsten Jahren umgesetzt wird. Die Erweiterung der Medienräume und Medienecken in den einzelnen Klassenräumen erfordert ein hohes Maß an Systembetreuung, die gerade in den Grundschulen nicht von den Schulen zu leisten ist. Die Grundschule Klosterstraße befindet sich seit einem Jahr in der angenehmen Situation, dass zwei junge Männer, die den Kontakt zur Grundschule durch eine Lehramtsanwärterin hergestellt haben, diese zweitaufwendigen Arbeiten ehrenamtlich durchführen. Bemerkenswert ist vor allem, dass beide nicht in der Gemeinde Much wohnen und einen weiten Anfahrtsweg haben.

Ramon Kukla und Kay Berger
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Ramon Kukla und Kay Berger
Kay Berger (rechts) ist 29 Jahre alt und wohnt in Bonn. Nach seiner Ausbildung zum Industriemechaniker hat er von 1998-2002 eine Ausbildung zum Techniker für Informatik in Abendform absolviert. Danach hat er zunächst ein Praktikum absolviert und im Anschluss als Systemadministrator beim Bundesarchiv in Koblenz gearbeitet. Seit dem 01.01.2004 ist Kay Berger beim Landschaftsverband Rheinland beschäftigt. Er ist für die Sonderschulen im Rahmen der e-nitiative NRW tätig. Bisher sind 12 von 41 Sonderschulen am Netz. Hier kommen ihm selbstverständlich seine ersten Erfahrungen in der Grundschule Klosterstraße zugute.

Ramon Kukla ist 30 Jahre, verheiratet und lebt in Niederkassel-Rheidt. Seine Ausbildung zum Kommunika-tionselektroniker absolvierte er bei der Telekom AG. 1999 schloss er bei der Firma Elekluft seine Fortbildung zum PC-Wartungstechniker ab. Momentan arbeitet er als Netzwerk- und Systemadministrator bei der Targo Transfergesellschaft und ist parallel arbeitssuchend. Bereits seit 15 Jahren beschäftigt sich Ramon Kukla mit Computern. Neben der EDV sind seine Hobbys Mountainbike, Musik machen und lesen.

Anfang letzten Jahres begannen die beiden ihre ersten Arbeiten in der Grundschule Klosterstraße. Sie installierten auf den Rechnern im Medienraum Software und reparierten defekte Rechner. Im Juli 2003 unterbreiteten sie der Schulleiterin, Frau Krömer, ihr Angebot, die Systembetreuung der Grundschule komplett ehrenamtlich durchzuführen.

Zu Beginn ihrer Arbeiten schrieben sie ein individuelles Konzept für die Grundschule, um einen definierten und nachvollziehbaren Zustand im Netzwerk zu erhalten. Das Konzept umfasst alle durchgeführten Arbeiten im Netzwerk: alle Anschlüsse und Geräte wurden do-kumentiert und beschriftet. Der Server und alle Arbeitsplatzrechner wurden neu installiert. Die Installation wurde ebenfalls dokumentiert. Zusätzlich wurde der von der Telekom bereitgestellte Internetzugang mittels einer Open-Source Firewall abgesichert.

Insgesamt sind in der Grundschule 3 Server im Einsatz, die komplett neu installiert sind. Das Lehrerzimmer und das Schulsekretariat wurden ebenfalls an das Schulnetz angeschlossen.

Die Umsetzung des Konzeptes wurde bis Ende 2003 durchgeführt. Kay Berger und Ramon Kukla arbeiteten überwiegend an Wochenenden. Teilweise kamen sie aber auch innerhalb der Woche, um dringende Arbeiten zu erledigen: "Internetzugang nicht möglich oder Programme ließen sich nicht starten".

Am 30.04.2004 veranstaltete die Grundschule Klosterstraße ihren "Tag der Offenen Tür2. Unter anderem wurde auch der Medienraum für Präsentationen genutzt und wie es dann immer so ist, funktionierte der Internet-Zugang nicht. Ein kurzer Anruf und Kay Berger war zur Stelle. Er installierte seinen eigenen DSL-Router und Anfang der Woche tauschte er ihn gegen einen neuen aus. Durch diese schnelle Hilfe, konnte der "Tag der Offenen Tür2 reibungslos durchgeführt werden.

Frau Krömer kann gar nicht oft genug betonen, dass Kay Berger und Ramon Kukla ein Glücksfall für die Grundschule Klosterstraße sind. Die beiden haben sich sogar "verpflichtet", soweit es ihr zeitlicher Rahmen zulässt, immer zügig und zeitnah auf zusätzliche Anforderungen zu reagieren. Alle Arbeiten werden ehrenamtlich durchgeführt. Darüber hinaus stellen sie auch die von ihnen eingesetzten Arbeitsmittel selber zur Verfügung.

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Mai 2004:
Interessengemeinschaft der Eltern und Kinder des Neubaugebietes Reichenstein
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Wie so oft im Leben sind auch die Kinder der Bürger und Bürgerinnen des Neubaugebietes Reichenstein an allem "schuld". Mit einer groß angelegten Demonstration vor dem Rathaus aller Kinder mit Verstärkung ihrer Eltern hat alles begonnen bzw. konnte der Bau des Spielplatzes in die Tat umgesetzt werden. Aber der Reihe nach, um allen "Nicht-Reichensteinern" die Angelegenheit zu erläutern:

Im Juni 2002, es waren mittlerweile schon viele Familien mit Kindern in ihren neuen Häusern im Baugebiet Reichenstein eingezogen, verstärkten sie den Druck auf die Gemeinde Much, einen Spielplatz für die Kinder anzulegen. Der Spielplatz sollte erste in den kommenden Jahren errichtet werden. Nur die Anwohner fragten sich, wo sollen unsere Kinder spielen. Es blieb nicht lange nur eine Idee. Frau Manz malte zusammen mit ihren eigenen Kindern ein Plakat mit Spielgeräten und ließ jedes Kind aus Reichenstein unterschreiben und dann ging man am 19.06.2002 zum Rathaus, um Bürgermeister Haas zu beeindrucken. Er wunderte sich, dass so viele Kinder bereits unterschrieben hatten. Neben dem Plakat brachte man doch Transparente aus Bettlaken mit, um den Wunsch auf einen Spielplatz zu untermauern.

Gruppenbild der fleißigen Helfer und im Hintergrund spielende Kinder
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Gruppenbild der fleißigen Helfer
Aufgrund der enormen Anzahl der Kinder entschloss sich die Gemeinde dazu, den Spielplatz früher als geplant zu errichten, denn durch die Erhöhung der Attraktivität des Neubaugebietes konnten gerade Familien mit Kindern angesprochen werden. Das Neubaugebiet würde dadurch interessanter. Dieser Tendenz konnte man sich seitens der Entscheidungsträger nicht wieder setzen. In dieser entscheidenden Phase der Verhandlungen mit der Gemeinde Much hat sich vor allem Michaela Fiolka besonders eingesetzt. Der Einsatz ging sogar soweit, dass ihr Sohn Christian eines Tages sagte: "Mama, du musst noch mal bei der Gemeinde anrufen, dass dein Spielplatz fertig wird.2 In Erinnerung an diesen Spruch lacht Michaela Fiolka heute noch.

Nun begannen die Planungen und nach der Veranstaltung vor Ort im März 2003 begannen die Arbeiten an dem Spielplatz. Zunächst wurden die Außenanlagen von einem Landschaftsbauer hergerichtet. Direkt im Anschluss begann die Arbeit aller Anwohner des Bau-gebietes. Die Betonung liegt auf ALLE. Michaela Fiolka äußerte sich dahingehend, dass auch die Anwohner an den Arbeiten beteiligen, die keine Kinder haben.

Die erste Aufgabe war einen riesengroßen Sandkasten anzulegen. Zu Beginn der Arbeiten wurden am ersten Tag 25 Tonnen Sand verarbeitet. Als der Nachschub ausblieb, rief Michaela Fiolka bei dem Ingenieurbüro an und forderte weiteren Sand. Der zuständige Herr war so überrascht, dass er nur antworten konnte: "Wie sie sind schon fertig und haben den ganzen Sand verarbeitet?" Nachdem die Sandmulde fertig gestellt wurde, konnte man unter den Anwohnern bzw. den Kindern die Tendenz feststellen, dass sie schon mit großer Freude den Spielplatz besuchten. Er wurde der erste Anlaufpunkt aller Kinder und ist heute der Treffpunkt der Kinder.

Im Anschluss baute eine Fachfirma die Spielgeräte auf. Die Attraktivität stieg immer weiter. Die offizielle Einweihung des Spielplatzes wurde anlässlich des 2. Sommerfestes im Neubaugebiet Reichenstein gefeiert. Das Sommerfest wird auch in diesem Jahr wieder stattfinden, um die Neubürger zu integrieren und die bereits intensiven Kontakte noch zu verbessern.

Im April 2004 konnte die Anlage des Spielplatzes durch eine gemeinsame Anpflanzung von den Anwohnern abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 450 Sträucher und 21 Bäume gepflanzt. Die Anwohner beteiligen sich alle an den jährlichen Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen des Spielplatzes.

Die Kinder sind begeistert, dass "ihr Spielplatz2 so schön geworden ist. Sie sind stolz, dass sich ihre Eltern dafür eingesetzt haben. Mehr noch sind sie begeistert, dass sie bei der Umsetzung geholfen haben. Sie sehen diesen Spielplatz als Ihren Spielplatz an. Die Identifikation und der Umgang mit den Geräten ist ein ganz anderer.

Neben der Anlage eines Spielplatzes für ihre Kinder sind den Anwohnern aber auch andere Themen von besonderer Bedeutung, derer sie sich ehrenamtlich auch annehmen und wofür sie sich auch einsetzen: Straßenbeleuchtung entlang der Wahnbachtalstraße und Reduzierung der Geschwindigkeit.

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April 2004:
Mucher Jungschützen, Eheleute Spiegelhoff und Hans Fehr (Pflege des Mucher Dorfweihers)
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Die Idee wurde im Juli 2003 anlässlich der Aktion "Rhein-Power" geboren. 2Rhein-Power" war eine 48-Stunden-Aktion, mit dem Ziel durch gemeinsames Engagement soziale, ökologische, entwicklungspolitische und kreative Projekte umzusetzen. Die katholischen Jugendämter Bonn und Rhein-Sieg, die Katholischen Jugendwerke Rhein-Sieg und der Bund der Katholischen Jugend Bonn und Rhein-Sieg veranstalteten vom 18.-20. Juli 2003 diese große Mitmach-Aktion für alle Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 6 bis 27 Jahren aus der Region Bonn / Rhein-Sieg.

Die Jungschützen beteiligten sich an dieser Aktion unter der Leitung von Klaus und Elisabeth Spiegelhoff sowie Hans Fehr.

Jungschützen, Eheleute Spiegelhoff und Hans Fehr
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Jungschützen, Eheleute Spiegelhoff und Hans Fehr
Die Mucher Jungschützen erhielten freitags zu Beginn der Aktion die Aufgabe, den Mucher Dorfweiher "aufzuräumen". So wurde neben der Beseitigung der Äste am Rand des Weihers, der Weg gesplittet und der Zaun zum Schutze der Enten instand gesetzt. An diesem Wochenende überlegten sich alle Beteiligten, diese Aktion fortzusetzen, da die Arbeiten noch nicht abgeschlossen waren: die andere Seite des Dorfweihers musste noch von den Ästen befreit werden. Es blieb nicht nur eine Idee: die Mucher Jungschützen waren am 02. - 04. und 16. + 17. April mit 14 Schülern und Jugendlichen in Aktion. Neben dem Freischneiden der einen Seite wurde vor der Hütte ein neues Holzgeländer angebracht, der Fußboden in der Hütte erneuert sowie eine Tauchpumpe, die von der Firma HOMA-Pumpen gesponsert wurde, in dem Dorfweiher installiert.

Die Jungschützen wurden bei ihren Arbeiten von Elisabeth und Klaus Spiegelhoff sowie Hans Fehr betreut. Die Eheleute Spiegelhoff organisierten mit ihrer unverwechselbaren Art das Wochenende: Morgens gab es Frühstück, mittags wurde eine Kaffeetafel mit Kaffee und Kuchen (gesponsert von Familie Antonius Höller und Bürgermeister Alfred Haas) hergerichtet und abends grillte man bei trockenem Wetter an "ihrem Dorfweiher". Diese Gruppe hat sozusagen die Patenschaft über den Dorfweiher übernommen, um diesen schönen Platz von Much wieder in den richtigen Glanz zu bringen und was besonders wichtig ist, sie wollen ihn auch so erhalten.

Die Gemeinde Much kann stolz auf eine engagierte Jugendgruppe sein, die durch ihren enormen Zusammenhalt eine ganze Menge bewegen kann. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass die Jungen und Mädchen im Alter von 12 - 25 Jahren sind. Folgende Jungschützen beteiligten sich an dieser Aktion: Marco Hartmann, Leo Kneisler, Christian Ley, Daniel Ley, Christian Mitera, Sophia Murazzo, Alessandra Murazzo, Elenor Reinartz, Jens Schlimbach, Ricarda Schlimbach, Dennis Spiegelhoff, René Spiegelhoff und Alexandra Uedelhoven.

Abschließend noch einige allgemeine Informationen zu den Mucher Jungschützen:
1990 begann Klaus Spiegelhoff, mit Hilfe der Schießleiter Roswitha Raschke und Thomas Pirotte, die Jugendarbeit. Die Zahl der Jugend betrug 11 männliche und 2 weibliche Jugendliche. Diese trafen sich alle zwei Wochen dienstags zum Schießen. Die Organisation von Disco-Veranstaltungen sorgt dafür, dass die Jungschützen ihre Beiträge entrichten, neue Waffen, Westen und Krawatten kaufen können. Die Vereinsarbeit wurde um ein Vielfaches erweitert, so fuhren sie zu anderen Vereinen, um an Wettkämpfen teilzunehmen. 1992, 1998 und 1999 bekam Martinus Much den Pokal für die beste Jugendarbeit des Rhein Sieg Kreis. Seit 1997 helfen die Jungschützen bei den Interaktiven Jugendspielen. Bei den Interaktiven Spielen bestreiten behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche gemeinsame Wettkämpfe. Die Anzahl der Jungschützen beträgt zurzeit 11 Schüler (12 -16 Jahre) und 10 Jugendliche (16-25 Jahre), die jeden Dienstag von 18.30 Uhr bis 21.00 Uhr zum Schießen kommen. 2001 stellten die Jungschützen das Mucher Dreigestirn. Da Klaus Spiegelhoff noch eine andere Aufgabe im Verein (Hausmeister) übernahm, wurde Elisabeth Spiegelhoff 2003 zur 1. Jungschützenmeisterin gewählt. Klaus Spiegelhoff ist jetzt 2. Jungschützenmeister.

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März 2004:
Organisation des Benefizturnieres des VFR Marienfeld
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Am 26.-28. Februar fand das 4. Benefizturnier des VFR Marienfeld in der Sporthalle in Much statt. An drei Turniertagen wurden vier Fußball-Jugendturniere und ein Turnier für Freizeitmannschaften ausgerichtet.

Marco Tillmann, Martina Schmitz, Kutz und Danny Kroppen, Uli Schmitz
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Marco Tillmann, Martina Schmitz, Kutz und Danny Kroppen, Uli Schmitz
"Die Idee wurde nach dem Hallenturnier 2001 aus der Elternschaft der damaligen F2 geboren", so Martina Schmitz, die neben ihrem Mann Uli Schmitz und dem Ehepaar Dany und Lutz Kroppen für die Organisation und den reibungslosen Ablauf des Turniers verantwortlich ist. Die Eltern äußerten sich dahingehend, dass ein Benefizturnier sicher genügend Geld für Bedürftige einspielen würde. Diese tolle Idee wurde, was in der heutigen Zeit sicherlich nicht alltäglich ist, direkt in die Tat umgesetzt: Innerhalb von 3 Wochen wurde das erste Benefizturnier des VFR Marienfeld organisiert: Vereine anrufen, Spielpläne erstellen, Essen und Getränke bestellen, Sponsoren suchen usw. Eine wahrlich beeindruckende spontane Arbeit.

Als Hauptsponsor konnte das Activotel gewonnen werden, die neben den Getränken, Pokale und Preise für die Tombola zur Verfügung stellten. Neben dem Activotel beteiligen sich jedes Jahr noch Höller / Dornseifer mit Brötchen, Aufschnitt, Käse sowie die Firma Hanke & Twardy, die alle Mannschaften fotografiert und am Turniertag noch allen Aktiven eine Urkunde aushändigt. Darüber hinaus zeigen sich auch noch jedes Jahr andere Sponsoren erkenntlich, um diese Idee zu unterstützen und vor allem aufrecht zu erhalten.

Als Schirmherr der Veranstaltung fungiert von Anfang an Bürgermeister Alfred Haas, der darüber hinaus von prominenten Gästen unterstützt wird: In 2001 war es Henry Maske, danach Uli Potofski, 2003 das Mucher Dreigestirn und in diesem Jahr der ehemalige Spieler des VFR Marienfeld: RTL-Fernsehmoderator Ole Tillmann.

Das Motto des Turniers "Kinder für Kinder" wird mittlerweile von allen regelrecht gelebt. Die Kinder sind stolz, dass sie Not leidenden Kindern durch "ihr" Turnier helfen können. Sie wissen, dass es anderen nicht so gut geht. Dieser Grundgedanke erspielte in den 4 Jahren einen Erlös von insgesamt 8.900 Euro. Im ersten Jahr kam der Erlös dem Kinderhospiz Olpe, im zweiten Jahr dem Kinderschutzbund und in den beiden anderen Jahren der Rhein-Sieg-Lebenshilfe "Haus Webersbitze" zugute.

Das erste Turnier fand eine so enorme positive Resonanz, so dass man sich seitens der Organisatoren und Organisatorinnen dazu entschloss, dies fortzusetzen. Viele Vereine haben schon für das nächste Jahr nachgefragt, ob das Turnier wieder durchgeführt wird. Bei den meisten Vereinen ist dieses Benefizturnier bereits im Terminkalender vorgemerkt und ein fester Bestandteil in der Jahresplanung. In den letzten Jahren konnten viele namhafte Vereine begrüßt werden: Fortuna Köln, Refrath, Zündorf, Fußballschule Hennef und Bayer Leverkusen, um nur einige zu nennen. Mit Begeisterung in den Augen erzählt Uli Schmitz von einem Einlageturnier der 3 F-Jugendmannschaften von Bayer 04 Leverkusen, die eine gewisse Atmosphäre in die Sporthalle brachten. Wahre Begeisterungsstürme des Publikums wahren die Folge. Sie zeigten "Fußball vom anderen Stern".

In diesem Jahr wurde erstmalig neben den Turnieren für die F-Jugend, E-Jugend und die Bambinis ein Turnier für Freizeitmannschaften durchgeführt. Teilgenommen haben nur Mannschaften aus der Gemeinde Much. Aus der Not geboren war diese Erweiterung des Turniers wiederum ein voller Erfolg und soll nun integrierter Bestandteil des Benefizturniers werden.

Die vier Hauptorganisatoren Uli und Martina Schmitz sowie Dany und Lutz Kroppen sind sich alle schnell einig, wenn es um die Frage der Fortsetzung des Benefizturniers geht: Es wird auch im Jahr 2005 ein Turnier in der Sporthalle Much geben. Die Organisation und Planung hat mit dem letzten Tag des diesjährigen Turniers wieder begonnen. Die Turniere werden mit Unterstützung der Jugendabteilung des VFR Marienfeld, federführend durch den Jugendleiter Marco Tillmann, sowie vielen ehrenamtlichen Helfern, die an den Turniertagen Essen und Getränke verkaufen, durchgeführt. Darüber hinaus stellen die Eltern der Kinder auch noch Kuchen und Salate kostenlos zur Verfügung. "Ohne die zahlreichen Helfer sowie die Sponsoren können wir dieses Turnier nicht auf diese Art und Weise ausrichten", so die Eheleute Kroppen und Schmitz.

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Februar 2004:
Andreas Weber (25 Jahre ehrenamtliches Engagement bei den Johannitern)
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Auf ein besonderes Jubiläum kann Andreas Weber aus Much zurückblicken. Ende 2003 feierte er sein 25-jähriges Jubiläum als ehrenamtliches Mitglied bei der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Standort Much / Neunkirchen-Seelscheid.

Andreas Weber
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Andreas Weber
Andreas Weber wurde am 16.02.1960 in Marialinden bei Overath in einem Klosterkrankenhaus geboren. Wahrscheinlich wurde ihm hier schon der Gedanke "den Kranken zu helfen" mitgegeben.

Am 18.09.1977 trat Andreas Weber als ehrenamtlicher Helfer in den Standort Much der Johanniter ein. In den Jahren 1979 und 1980 wurde er zum Gruppen und Zugführer an der Landesschule in Münster ausgebildet und wenig später zum Fachausbilder an der Bundesschule in Niederweisel. Damals war der Bereitschaftsführer im Standort Much noch Norbert Lohmann aus Kreuzkapelle. Nachdem dieser aus beruflichen Gründen 1981 die Johanniter verließ, wurde Andreas Weber im selben Jahr vom Kreisverband als kommissarischer Bereitschaftsführer für den damaligen Standort Much eingesetzt.

Am 01. Januar 1982 erhielt er die offizielle Ernennung zum Bereitschaftsführer für den Standort Much, durch den damaligen Kreisgeschäfts-führer. Sein Engagement für die Johanniter geht sogar über die Ortsgrenzen hinaus: so engagierte sich Andreas Weber stets bei Landeswettkämpfen und beim Bundesausbildungslager der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. als Prüfer. Als einige Helfer unter seiner Federführung 1991 die Johannisfeier in Bonn besuchten, traf Weber dort eine Abordnung der St.-John-Ambulance aus Toronto in Kanada, die etwas verloren erschien. Eigentlich sollten diese Austauschhelfer in Bonn untergebracht werden. Andreas Weber fühlte sich sofort für die Gäste verantwortlich und brachte die 3 Helferinnen und einen Helfer in Much privat unter. Mit diesen Helfern unternahm er viele Fahrten in die heimatliche Umgebung und brachte Ihnen so Land und Leute näher. Eine Helferin nahm sogar als Betreuerin an der gerade stattfindenden Wallfahrt nach Werl teil.

Mittlerweile hatte Andreas Weber sein Hobby auch zu seinem Beruf auserkoren: seit 1980 ist er als Berufssoldat bei der Luftwaffe im Sanitätsdienst. Am 04.12.1981 legte er dort seine Prüfung als Rettungssanitäter bei der Luftwaffe ab und wurde zum Luftretter auf der alten Bell UH-1D (Hubschrauber) ausgebildet. Am 11.01.1984 legte er mit Erfolg seine Prüfung zum Luftrettungsmeister ab. 1990 schloss er seine Ausbildung zum Rettungsassistent mit Erfolg ab.

Trotz seines ungünstigen Dienstes und der vielen Lehrgänge bei der Bundeswehr schafft es Andreas Weber immer noch, die Geschicke des Ortsverbandes Much / Neunkirchen-Seelscheid zum Wohl der Helfer und Helferinnen zu lenken. Während einige ehrenamtliche Standorte der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. im Rhein-Sieg-Kreis nach und nach wegen Personalmangels geschlossen wurden und erst in den letzten Jahren neu gegründet wurden, gelang es ihm mit viel Geschick den Standort Much die ganzen Jahre über - auch durch schwierige Zeiten - zu führen.

Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle vor allem den Mucher Maltesern und der Mucher Feuerwehr, die ihn in dieser Zeit immer unterstützten.

1995 wurden die Standorte Much und Neunkirchen-Seelscheid zum Ortsverband Much / Neunkirchen-Seelscheid verschmolzen. Alle Geschäfte liefen nun über die Räume der Unterkunft in Much, die Andreas Weber mit viel Geschick und guten Kontakten zur Gemeindepolitik zugesprochen bekam. Am 19.09.1995 wurde Hauptfeldwebel Andreas Weber vom Präsidenten der JUH zum Ortsbeauftragten dieses Standortes ernannt. Am 04.02.1996 wurde Ihm vom Herrenmeister des Johanniterordens für seine außerordentlichen Verdienste das Ehrenzeichen am Bande verliehen.

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Januar 2004:
Aktion Nachbarschaftshilfe e.V. (Seniorenbegegnungsstätte)
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Die Nachbarschaftshilfe Much hat 2000 ihr 25-jähriges Bestehen feiern können. Seit 1983 wird die Nachbarschaftshilfe als eigenständiger Verein geführt.

Der Vereinszweck besteht in der Betreuung von Senioren. Er wird verwirklicht durch
  1. Einrichtung und Unterhaltung einer Seniorenbegegnungsstätte

  2. durch Maßnahmen, die Senioren die Möglichkeit bieten, aktiv am Leben innerhalb der Gemeinschaft teilzunehmen


Der zentrale Treffpunkt der Senioren ist die in Eigenleistung und mit viel Liebe eingerichtete Seniorenbegegnungsstätte in der Grundschule Schulstraße.

Gruppenbild der aktiven Helferinnen der Seniorenbegegnungsstätte
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Gruppenbild der aktiven Helferinnen der Seniorenbegegnungsstätte
Jeden Donnerstag bieten ehrenamtliche Helferinnen den Senioren der Gemeinde Much das ganze Jahr über die Möglichkeit, in familiärer und vertrauter Atmosphäre mit Gleichaltrigen zu kommunizieren. In der Zeit von 14.00 - 17.30 Uhr wird geredet, gelacht, Karten und andere Gesellschaftsspiele gespielt und vieles mehr.

Kaffee, Kuchen, Schnittchen und kalte Getränke werden den bis zu 40 Senioren gereicht. Die meisten sind "Stammgäste" und kommen schon über viele Jahre in die Seniorenbegegnungsstätte. Man kennt sich und freut sich am Donnerstagabend schon auf den nächsten Donnerstag. Nur in den Weihnachtsferien bleibt die Seniorenbegegnungsstätte geschlossen.

Durch diese wöchentlichen Treffen werden erste Kontakte geknüpft. Man lernt sich kennen und schätzen. "Nicht selten entstanden und entstehen durch die Seniorenbegegnungsstätte Kontakte und sogar enge Freundschaften", so die 2. Vor-sitzende und Koordinatorin Gesa Georgi. Sie bestellt Essen, Getränke und stellt einen "Dienstplan" auf. Neben Gesa Georgi teilen sich noch 7 weitere "gute Feen" die Arbeit in der Seniorenbegegnungsstätte: Christel Hellmann, Brigitta Henkel, Irmgard Hess, Elfriede Michels, Doris Kurth, Marlene Berg und Annemy Franken-Felder (mit 82 Jahren die älteste im Bunde und jeden Donnerstag zur Stelle). Als einziger Mann arbeitet Fredi Kurth mit.

Neben dem wöchentlichen Treffen in der Seniorenbegegnungsstätte organisiert die Nachbarschaftshilfe Much Halbtages-, Tages- und Mehrtagesfahrten zu den unterschiedlichsten Zielen. In den letzten Jahren fuhren sie in den Bayrischen Wald, in die Lüneburger Heide, nach Oberammergau, an den Vierwaldstädter See oder ins Donautal. "Die Liste lässt sich um viele interessante und beliebte Reiseziele fortsetzen", so die ehemalige Kassiererin und Schriftführerin der Nachbarschaftshilfe Lotte Haasbach.

In ihrer Stimme hört man die Begeisterung und Freude, mit der sie in diesem Jahr nun schon zum 13. Mal die Mehrtagesfahrt zusammen mit der 1. Vorsitzenden Lilly Clarenz organisiert. Begonnen mit einer Fahrt über 3 Tage, wurden aufgrund der positiven Resonanz die Fahrten auf 6 Tage ausgedehnt. In diesem Jahr fahren wieder über 40 Senioren mit nach Sankt Michael bei Salzburg.

In diesem Jahr planen Gesa Georgi und die Kassiererin Christel Hellmann zusätzlich noch eine Halbtagesfahrt. Das Ziel bleibt vorläufig noch geheim. Über neue Gesichter am Donnerstagnachmittag würden sich die Helferinnen sehr freuen.

Darüber hinaus wird jedes Jahr vor den Weihnachtsferien eine gemeinsame Weihnachtsfeier angeboten.

Die Nachbarschaftshilfe arbeitet eng zusammen mit der Seniorenbeauftragten der Gemeinde Much, Marianne Tillmann, die als Gründungsmitglied eine gute Verbindung zur Nachbarschaftshilfe hat.

Rundum eine tolle und anerkennungswürdige ehrenamtliche Arbeit, die die Nachbarschaftshilfe nun schon seit 28 Jahren leistet. Die Senioren der Gemeinde Much warten gespannt und voller Freude auf das 30-jährige Bestehen in 2005.

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