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Ehrenamt des Monats 2007
Juli 2007
Hofgemeinschaft Eckhausen

April 2007
10 Jahre Seniorenarbeit in der Gemeinde Much

März 2007
Dorfgemeinschaft Wellerscheid e.V.

Januar 2007
Walter Bierfreund: über 40 Jahre ehrenamtliches Engagement



Juli 2007
Hofgemeinschaft Eckhausen

Die Hofgemeinschaft Eckhausen engagiert sich seit 1989 für krebskranke Kinder. Die Idee zu helfen, entstand während eines Polterabends in Stommels Scheune in Eckhausen. Dort saßen Gisela Christann, Roswitha Lemper und Waltraud Willms zusammen und überlegten, auf dem Mucher Weihnachtsmarkt einen Verkaufsstand mit Selbstgebackenem, Bastel- und Handarbeiten zu organisieren. Natürlich war sofort klar, wir machen das für einen guten Zweck. Da Gisela Christann schon einige Jahre für den Verein für krebskranke Kinder in Wiehl tätig war, sollte mit dem Erlös den kranken Kindern und ihren Familien geholfen werden.

Begeistert nahmen die Eckhausener diesen Vorschlag auf und machten ihn zu einer Aufgabe der Hofgemeinschaft Eckhausen.

(v.l. Waltraud Willms und Gisela Christann in dem weihnachtlich dekorierten Holzhaus auf dem Mucher Weihnachtsmarkt)
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.(v.l. Waltraud Willms und Gisela Christann auf dem Mucher Weihnachtsmarkt)
Spontan erklärten sich die Männer des monatlichen Frühschoppens bereit, eine Holzbude zu bauen, die prächtig geschmückt bereits bei der Premiere in der Prämierung der Stände den 1. Platz belegte.
Später bauten die Männer ein stabiles Holzhaus. Erfreulich ist, dass sich inzwischen junge und alte Eckhausener gemeinsam beim Auf- und Abbau sowie Instandhalten des Holzhauses beteiligen.
Das angebotene Warensortiment erstreckt sich inzwischen von Selbstgebackenem, wie Kuchen, Plätzchen, Waffeln, Stollen, Schwarzbrot über selbstgefertigtes Marzipan, Gelees, Marmeladen, Patchworkarbeiten wie Sterne, Kissen, Decken, Topflappen usw. bis zu selbst gestrickten Socken. Viele helfende Hände unterstützen uns beim Fertigen der verschiedenen Verkaufsartikel.

Manche Helferinnen beginnen schon im Sommer mit den Vorbereitungen. Beim Plätzchenbacken Ende November wird häufig abends und am Wochenende die ganze Familie mit eingeplant. Alle tun das uneigennützig für den guten Zweck. Alles wird gespendet. Nur so ist es möglich, jedes Jahr hohe Beträge an den Verein, inzwischen "Oberbergische Krebskrankenhilfe für Kinder und Erwachsene e. V." in Wiehl zu spenden. Selbstverständlich werden auch Preisgelder für die Prämierungen des Verkaufsstandes in voller Höhe mit überwiesen.

So konnte die Hofgemeinschaft
von 1989 – 2001 = 53.900,-- DM und
von 2002 – 2006 = 16.840,-- €
überweisen.

Das Engagement für den Weihnachtsmarkt ist inzwischen ein fester Bestandteil im Jahresrhythmus der Hofgemeinschaft Eckhausen. Alte und junge Eckhau-sener beteiligen sich ebenso wie Jugendliche und Kinder.

Die Eckhausener Kinder helfen schon viele Jahre krebskranken Kindern mit ihrem Martinssingen. Sie ziehen mit St. Martin in Eckhausen von Haus zu Haus, erhalten Süßigkeiten und sammeln Geldspenden für krebskranke Kinder. Die Süßigkeiten werden beim anschließenden gemütlichen Beisammensein unter den Kindern aufgeteilt, die Geldspenden ohne Abzug separat an die Oberbergische Krebskrankenhilfe überwiesen.

So spendeten die Kinder
von 1997 – 2001 = 1.890,-- DM und
von 2002 – 2006 = 1.410,-- €.

Hier ist es nicht möglich, alle Helferinnen und Helfer namentlich zu erwähnen. Stellvertretend für die vielen sollten neben den v.g. Initiatorinnen aber Monika Grundmann und Marlene Kemmerling genannt werden, die mit ihrem außergewöhnlichen Einsatz entscheidenden Anteil am finanziellen Ergebnis haben.

Für die vielen Mühen und Arbeiten in den letzten 18 Jahren gebührt besonderer Dank den Familien Becker, Christann, Fieseler-Kroll, Grundmann, Jacob, Kemmer-ling, Lemper, Müller, Pilgram, Pilgram-Feger, Plage, Rembold, Schwirten, Stiefermann, Stommel und Willms.

2006 hat die Hofgemeinschaft Eckhausen einen kleinen Dorfplatz errichtet. Auch hier ging die Initiative von den Frauen aus. Beim jährlichen Ausflug der Frühschoppenfrauen wurde die Idee zum Bau eines Dorfplatzes "Am Transformator" geboren. Das verwahrloste Dreiecksgrundstück wurde urbar gemacht, mit Pflanzkübeln begrenzt und gepflastert. Inzwischen bepflanzt und begrünt, mit Tischgarnitur und Bänken bestückt, hat der kleine Dorfplatz am Vorabend des 01. Mai 2007 seine Bewährungsprobe als weiterer Treffpunkt der Hofgemeinschaft bestanden. Da zwei Wanderwege vorbeiführen, hat uns erfreulicher Weise der Verkehrsverein Much auch eine Bank gestiftet.

Als weitere Aktivität der Hofgemeinschaft sind zu nennen:
  • Karneval feiern seit vielen Jahren, ab 1995 mit der "I.G. Löstige Eckeser" am Karnevalssamstag in Eckhausen sowie

  • regelmäßige Teilnahmen am Mucher Rosenmontagszug,

  • Maifest, Sommerfest und wie bereits erwähnt

  • der St. Martinszug mit anschließender Feier und

  • monatliche Frühschoppen der Männer.





April 2007
Seniorenarbeit in der Gemeinde Much

Begonnen hat alles genau vor 10 Jahren. Trotz knapper Finanzmittel wollte die Gemeinde Much 1997 mehr im Freizeitbereich für Senioren anbieten bzw. initiieren.

Marianne Tillmann überreichte Lieselotte Haasbach und Anna Schröder einen Blumenstrauß im Namen von Bürgermeister Alfred Haas
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.(v.l.: Lieselotte Haasbach, Marianne Tillmann und Anna Schröder)
Tanznachmittage, Bingo-Spielen, Kino-Veranstaltungen, Kegelabende oder Wandergruppen - solche und andere Freizeitangebote wünschten sich die Mucher Senioren. Das war das Ergebnis einer Umfrage, die das Kulturamt gestartet hatte und in Zusammenarbeit mit einem Arbeitskreis, in dem Vertreter der Ratsparteien und der Verwaltung mitmachten, auswertete.

Wichtigste Neuerung war, dass Senioren und Seniorinnen eine Ansprechpartnerin im Rathaus hatten. Marianne Tillmann übernahm diese Aufgabe und ist heute immer noch mit wachsender Begeisterung die Seniorenbeauftragte der Gemeinde Much. Diese Arbeit macht sie auch nach dem Eintritt in ihren Ruhestand weiter.

Heute veranstaltet Marianne Tillmann immer noch jeden 1. Montag im Monat einen Seniorensprechtag im Rathaus. Dieser Sprechtag wird von vielen Senioren und Seniorinnen angenommen. Darüber hinaus beantwortet sie sehr viele telefonische Anfragen zu Hause. Man merkt ihr an, dass sie die Arbeit als Seniorenbeauftragte auch nach 10 Jahren noch sehr gerne macht.

Das erste Kegeln fand am 15.04.1997 um 15.00 Uhr in der Gaststätte Baulig statt. Die ersten beiden Kegelgruppen werden von Anfang an von Lieselotte Haasbach und Anna Schröder geleitet.

Am 24.04.2007 veranstalteten die beiden Gruppen ihr 10-jähriges Jubiläumskegeln. Nach einem gemütlichen Mittagessen wurde im Anschluss noch einige Stunden gemeinsam gekegelt. Im Laufe der Jahre kamen noch 2 weitere Gruppen hinzu. Diese beiden Gruppen werden heute von Inge Plage und Inge Bianga geleitet.

Lieselotte Haasbach und Anna Schröder arbeiteten neben der Leitung der Kegelgruppen viele Jahre ehrenamtlich in unterschiedlichsten Funktionen. Lieselotte Haasbach gehörte lange Jahre dem Vorstand der Nachbarschaftshilfe als Kassiererin und Schriftführerin an. Neben ihrer Vorstandstätigkeit organisierte sie Halbtages-, Tages- und Mehrtagesfahrten zu den unterschiedlichsten Zielen. Die Senioren und Seniorinnen fuhren u.a. in den Bayrischen Wald, in die Lüneburger Heide, nach Oberammergau, an den Vierwaldstädter See oder ins Donautal. "Die Liste lässt sich um viele interessante und beliebte Reiseziele fortsetzen", so Lieselotte Haasbach.

Anna Schröder war viele Jahre Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft in Kreuzkapelle. Die Leitung der Kegelgruppe übernahm sie im Anschluss an diese ehrenamtliche Tätigkeit.

Marianne Tillmann berichtet begeistert von ihrer Arbeit als Seniorenbeauftragte der Gemeinde Much: "In den 10 Jahren Seniorenarbeit ist jedes Jahr für sich voller Aktivitäten für die Senioren und Seniorinnen. Die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Much angebotenen Veranstaltungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sie sind zu interessanten Treffen für aktive und lebensfrohe, junggebliebene Seniorinnen und Senioren geworden. Ich freue mich vor allen Dingen, dass zahlreiche Senioren und Seniorinnen aus den Alten- und Pflegeheimen in der Gemeinde Much unsere Tanznachmittage besuchen. Sie sind gern gesehene Gäste."

Bürgermeister Alfred Haas sowie seine beiden Stellvertreter, Notburga Kunert und Siegfried Bierfreund, überzeugen sich jedes Jahr von der Geselligkeit und der fröhlichen Stimmung besonders beim Karnevalsnachmittag und auch beim Frühlings- und Herbstfest. Die Tanznachmittage finden nunmehr auch schon 10 Jahre statt. Diese Veranstaltungen werden musikalisch ehrenamtlich von Hans Ritter, Helmut Söntgerath, Werner Trömpert und Heinrich Breuer gestaltet.

Da die Senioren interessiert sind, geistig lange fit zu bleiben, soll auch dieses Interesse unterstützt werden. Nach einem erneuten Start mit einem Internetkurs in 2006, wird in diesem Jahr an bestimmten Tagen das Internetcafe` im Kultur- und Freizeitzentrum (Jugendzentrum) für jedermann geöffnet sein. Interessierte können dann ohne vorherige Anmeldung gegen einen Kostenbeitrag das Internet nutzen.

Erwähnenswert ist bei der Seniorenarbeit auch immer wieder die Nachbarschaftshilfe Much e. V. unter dem Vorsitz von Gesa Georgi. Durch ihren wöchentlichen Einsatz, montags von 14.00 bis 17.30 Uhr in den Räu-men der Evangelischen Kirchengemeinde Much, Schulstraße bieten ehrenamtliche Helferinnen den Senioren der Gemeinde Much das ganze Jahr über die Möglichkeit, in familiärer und vertrauter Atmosphäre mit Gleichaltrigen zu kommunizieren. Es wird geredet, gelacht, Karten und andere Gesellschaftsspiele gespielt und vieles mehr. Kaffee, Kuchen, Schnittchen und kalte Getränke werden den Senioren gereicht.

Marianne Tillmann begrüßt auch die gute Zusammenarbeit der Seniorenbeauftragten und Seniorenvertretungen der Städte und Gemeinden im Rhein-Sieg-Kreis. Hier findet ein reger Austausch untereinander statt.

Bürgermeister Haas führt aus, dass die Gemeinde Much alles daran setzen werde, dass diese gute Arbeit weiter unterstützt wird. Die seit vielen Jahren angebotenen Wanderungen, Kegelnachmittage und geselligen Tanz- und Unterhaltungsfeste sollen auch in den kommenden Jahren in vollem Umfange stattfinden.



März 2007
Dorfgemeinschaft Wellerscheid e.V.

In Wellerscheid herrschte schon immer ein reges Dorfleben, aber es nahm festere Formen an mit der Gründung der Dorfgemeinschaft am 19.09.1983. Nachdem der Wasserleitungsverein Wellerscheid aufgelöst wurde und noch 850 DM in der Kasse hatte, wurde das Geld der Dorfgemeinschaft als "Startkapital" zur Verfügung gestellt.
Postkarte
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Postkarte "Grüße aus Wellerscheid im Bergischen Land"

Dem ersten Vorstand der Dorfgemeinschaft gehörten neben dem 1. Vorsitzenden Hans-Josef Slange noch Arnold Heimann, Heinz Kubitzke, Fritz Michaelis, Dieter Schillgalies, Walter und Helmut Trömpert sowie Elisabeth Wergen an.

Es folgte der Bau eines Spielplatzes, der am 01.05.1984 eröffnet wurde. Neben der Herrichtung der Anlagen wurden zahlreiche Spielgeräte für die Kinder aus Wellerscheid aufgestellt.

Im Anschluss wurde der Stollen der Grube Aurora von der Dorfgemeinschaft wieder instand gesetzt.

Das Dorfleben wurde reger und im Jahre 1988 wurde die Dorfgemeinschaft im Vereinsregister aufgenommen (e.V.) mit dem Leitsatz: Verschönerung des Dorfbildes und Pflege und Förderung der Nachbarschaft.

Nun nahm sich die Dorfgemeinschaft ein weiteres Projekt vor. Sie planten den Bau eines Grillplatzes / einer Grillhütte. Der Bauantrag wurde in Eigenregie mit Zeichnungen erstellt und am 03.08.1987 eingereicht. Dieser wurde insgesamt 3x abgelehnt. Nachdem er genehmigt war, konnte der Bau beginnen und am 18.08.1990 feierte man mit einem großen Fest die Einweihung.

Nachfolgend eine Auflistung der Aktivitäten der Dorfgemeinschaft Wellerscheid, die alle ehrenamtlich zur Verschönerung des Dorfbildes sowie zur Pflege und Förderung der Nachbarschaft durchgeführt werden:

  • Wandertag an Christi Himmelfahrt

  • Pflege der Grillhütte

  • Pflege des Kinderspielplatzes

  • Pflege der Grube Aurora im Spätsommer: Flussbett ausheben, damit das alte rostige Wasser aus dem Stollen herausläuft.

  • Erntedankfest: Bau von 4-5 Erntewagen jedes Jahr

  • Organisation und Durchführung Sankt Martinszug und Martinsfeuer (im jährlichen Wechsel von Kirchenchor/Dorfgemeinschaft und Turnverein / Ernteverein)

  • Weihnachten: Weihnachtsbaum aufstellen, Kirche schmücken, Krippe aufbauen und Anstrahlen der Kirche

  • Aufstellen von Bänken, Anlegen von Sitzgruppen sowie jährliche Pflanzaktionen

  • Fütterung von Schleiereulen im Kirchturm

  • Kirchenkranz bei besonderen Anlässen

  • Schmücken aus Anlass von Kommunion, Konfirmation, Hochzeit, Silber- und Goldhochzeiten sowie dem Erntefest in Wellerscheid


Wellerscheid nahm in der Vergangenheit auch sehr erfolgreich an dem Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" auf Kreisebene teil:

  • 1986: Sonderpreis

  • 1990: 5. Preis

  • 1994: 2. Preis

  • 1996: Sonderpreis


Am 05.07.2003 wurde der Spielplatz in Wellerscheid offiziell eröffnet. Die Dorfgemeinschaft Wellerscheid erneuerte den erstmalig am 01.05.1984 eröffneten Spielplatz, der von Kindern bis 12 Jahre genutzt werden kann. Im Frühjahr 2001 begann die Planung für eine Erneuerung des Spielplatzes, da durch vermehrte Mängelanzeigen an den Spielgeräten durch die Gemeinde der Spielplatz für die Kinder aus Wellerscheid nicht mehr nutzbar war. Die Dorfgemeinschaft Wellerscheid befragte 359 Einwohner, um den Bedarf für einen neuen Spielplatz zu ermitteln und vor allen Dingen auch um zahlreiche Helfer für diese vorbildliche ehrenamtliche Aktion zu gewinnen.

Im Herbst 2001 wurde der vorhandene Spielplatz abgerissen. Parallel nahm der Verein Kontakt zur Kreissparkasse und zur Gemeinde auf, um neben finanzieller auch organisatorische Unterstützung zu erhalten.

Eine lange Planungsphase vorgeschaltet, wurde Anfang 2003 mit der Umsetzung begonnen. Neben einem neuen Zaun, der von der Gemeinde mit 1.500 € bezuschusst wurde, stellte die Dorfgemeinschaft neue Spielgeräte im Wert von 5.000 € (gestiftet aus der Stiftung "Für uns Pänz" der Kreissparkasse Siegburg) auf.

Darüber hinaus wurden noch 30 cbm Häckselgut auf dem Spielplatz verarbeitet.

Dem Vorstand der Dorfgemeinschaft Wellerscheid e.V. gehören heute nachfolgende Personen an:

  • 1. Vorsitzender: Walter Trömpert

  • 2. Vorsitzender: Hans-Josef Slange

  • Schriftführer: Hans Schlesene

  • Kassenwart: Helmut Trömpert

  • Kassiererinnen: Gudrun Bauer und Marion Kleinegees

  • Grillhüttenwart: Heinrich Pütz

  • Beisitzer: Reiner Silberberg, Georg Heimann, Daniel Bauer, Werner Fischer, Karl-Werner Schmitz, Karl-Heinz Schulte

  • Kassenprüfer: Helga Schulte und Christel Trömpert




Januar 2007
Walter Bierfreund: über 40 Jahre ehrenamtliches Engagement

Walter Bierfreund
Walter Bierfreund feierte in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag im Familienkreis. Über die Hälfte seines Lebens ist er nun schon ehrenamtlich in unterschiedlichen Funktionen tätig.

Walter Bierfreund war 36 Jahre (von Februar 1964 bis Februar 2000) Presbyter der Evangelischen Kirchengemeinde Much. In dieser Zeit hatte er das Amt des Kirchmeisters von 1965 bis zu seinem Ausscheiden inne. Ab dem 01.07.1965 wurde Walter Bierfreund in den Aufsichtsrat der Evangelischen Altenhilfe Much / Seelscheid durch das Presbyterium berufen. In diesem Gremium wurde er seit 1984 im jährlichen Wechsel zum Vorsitzenden bzw. stv. Vorsitzenden des Aufsichtsrates bestimmt. 1995 ist er auf eigenen Wunsch aus diesem Gremium ausgeschieden.

Für seine 30-jährige ehrenamtliche Arbeit in der Altenhilfe erhielt Walter Bierfreund im Jahre 1995 die höchste Auszeichnung, die die Diakonie der Evangelischen Kirche zu vergeben hat, das Kronenkreuz in Gold. Die evangelische Altenhilfe Much / Seelscheid hat seiner mit großem Engagement betriebenen Arbeit vieles zu verdanken. Als Walter Biefreund 1965 sein Ehrenamt begann, standen weder das 160-Betten-Altenheim in Seelscheid noch die 48 Altenwohnungen in Much. Mit großem Engagement und Sachverstand hat er es über viele Jahre immer wieder verstanden, die Belange der Altenhilfe zu vertreten.

Walter Bierfreund ist Gründungsmitglied des SPD Ortsverbandes Much und war darüber hinaus auch lange Jahre im Gemeinderat tätig. Im Anschluss an seine aktive Ratsarbeit (1967-1989) wurde er 1989 Vorstandsmitglied im VdK Ortsverband Much.

Seit 1997 ist er 1. Vorsitzender des Sozialverbandes VdK in der Gemeinde Much.

Was bedeutet die Abkürzung "VdK"?
(Quelle: www.vdk.de)
Gegründet wurde der Sozialverband VdK Deutschland im Jahr 1950 unter dem Namen "Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands e. V."
Aus den Ursprüngen des Sozialverbands VdK nach dem Zweiten Weltkrieg war das Leitbild des Verbands zu Recht geprägt aus der Situation der Kriegsopfer. Bedingt durch die sich wandelnden Bedürfnisse erstrecken sich die Handlungsfelder des Verbands auf immer mehr Bereiche der sozialen Sicherung. Der Sozialverband VdK steht allen Menschen offen.

Heute versteht sich der Verband in der Öffentlichkeit als großer Sozialverband mit Aufgaben und Zielen im gesamten sozialen Bereich und auf gesellschaftlichem Gebiet sowie in Folge der heutigen und künftigen Anforderungen auch als Dienstleistungsunternehmen für seine Mitglieder.

Offiziell heißt der Verband deshalb heute Sozialverband VdK Deutschland e. V..

Der Sozialverband VdK ist mit 1,4 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband in Deutschland. Er vertritt die Interessen von Menschen mit Behinderungen, chronisch Kranken, Seniorinnen und Senioren, Patientinnen und Patienten gegenüber der Politik und an den Sozialgerichten.

Ob Gesundheits-, Rente- und Pflegereform, Behinderten- oder Arbeitsmarktpolitik - der Sozialverband VdK bringt seine Erfahrung in die Gremien der Bundes- und Landesparlamente ein, damit sozial Schwache zu ihrem Recht kommen. Der Verband gliedert sich in Bundesverband, Landesverbände, Kreisverbände und Ortsverbände.

Der Bundesverband nimmt aktiv Einfluss auf aktuelle Entwicklungen in der Renten-, Gesundheits-, und Sozialpolitik. Dabei vertritt er konsequent die Interessen der 1,4 Millionen Mitglieder in Deutschland.

Die Landesverbände machen sich stark für ihre Mitglieder gegenüber den Landesparlamenten und pflegen enge Kontakte zu anderen Organisationen.

Die Kreisverbände beraten die Mitglieder beispielsweise zum Renten- und Behindertenrecht, zur Alten- und Sozialhilfe, zur Pflegeversicherung oder zum Patientenschutz. Qualifizierte Mitarbeiter klären die Mitglieder über ihre Rechte und Ansprüche auf und erledigen für sie den Schriftwechsel mit Behörden. Die Prozessbevollmächtigten vertreten die Mitglieder vor den Sozial- und Verwaltungsgerichten.

Die Ortsverbände halten ihre Mitglieder mit Informationsveranstaltungen zur Sozialpolitik oder zu Gesundheitsthemen auf dem Laufenden. Außerdem lassen sie sich abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten einfallen, wie Tagesausflüge, Reisen oder Seniorennachmittage.

Der Sozialverband VdK ist politisch und konfessionell unabhängig und finanziert sich über die Beiträge seiner Mitglieder.


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